ABARIS
Kaffeehaus

Café Griensteidl, Wien

Kaffeehaus ⇢ Angst und Angstambulanz ⇢ Kognitive Psychotherapie oder kognitives Coaching

Was ist der Unterschied zwischen dem ABARIS Coaching und kognitiver Psychotherapie?

Bei einer Psychotherapie müssen sich die Betroffenen, die bekanntlich als "Patienten" bezeichnet werden, notwendigerweise aktenkundig als psychisch krank erklären. Das englische Adjektiv "patient" wird im "Oxford Dictionary" sehr prägnant beschrieben als: "able to accept or tolerate delays, problems, or suffering without becoming annoyed or anxious." "Patient" zu sein, bedeutet also wortwörtlich, geduldig zu leiden, ohne ärgerlich oder ängstlich zu werden. Diese Erfahrung ist typisch für das kranke Gesundheitssystem, das nur am Kranken und am krank bleibenden Patienten verdienen kann und den Gesunden fürchten muss.

Je geduldiger ein Patient ist, je weniger ein Patient befürchtet, dass sein gesundheitliches Befinden nur ökonomisch verwertet wird, umso länger kann das kranke System an ihm verdienen. Um das Ausbrechen aus dem System zu verhindern, verführt man die Patienten mit dem vermeintlichen, aber die Gesundheit gefährdenden Komfort, sich in das Abhängigkeitsverhältnis einer berufsmäßig betreuten Körper- oder Psychotherapie fallen zu lassen.

Ellis Huber, von 1987 bis 1999 Präsident der Berliner Ärztekammer, sagte im Interview mit der Zeitschrift "PSYCHOTHERAPIE" am 21.08.2001 [siehe unsere Rubrik Presse]: "Etwa ein Drittel der Ärztinnen und Ärzte sind zynische Egoisten, denen das Schicksal ihrer Patienten völlig egal geworden ist. Sie denken nur an sich und machen Therapien, deren Unsinn sie von vornherein bereits kennen. Ein weiteres Drittel umfasst frustrierte und prinzipienlose Opportunisten, die im System mitschwimmen und versuchen, einigermaßen über die Runden zu kommen und das schlechte Gewissen durch Freude an Status und Ansehen zu kompensieren." Das Risiko, bei der Psychotherapie an solche profitorientierten oder selbstverliebten Opportunisten als ärztliche Psychotherapeuten zu geraten, beträgt nach den Worten des früheren Berliner Ärztekammerpräsidenten also 66 Prozent.

Noch schlimmer ist die Situation bei den psychologischen Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten. Über sie sagte Ellis Huber: "Ich selbst war erschrocken, wie das Psychotherapeutengesetz aus autonomen Menschen abhängige und devote Knechte gemacht hat. Mehr und mehr erlebte ich Psychotherapeuten, die sich nur noch darum kümmerten, wie sie zu ihrem Geld kommen, und nicht mehr darum, was ihre inhaltliche Aufgabe ist. Ein Psychotherapeut, der seine eigene Autonomie an den Türen der Standesfunktionäre und der Kassenpfründe abgibt, wird nicht mehr Autonomie für seine Klienten erreichen können. Die Psychotherapie hat sich freiwillig in die Sklaverei des Systems begeben und sie verliert darin, nach meiner Wahrnehmung, ihre inhaltliche Substanz." Das sind die Risiken und Gefahren der Psychotherapie, die vom Egoismus und der Unfähigkeit der Psychotherapeuten ausgehen.

Daneben gibt es Risiken und Gefahren der Psychotherapie, die vom gesell­schaft­lichen Kontext ausgehen und den Betroffenen anfänglich überhaupt nicht bewußt sind. Um für die Psychotherapie eine Kostenübernahme bei einer gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung zu erhalten, ist von Seiten des Psychotherapeuten ein Therapieantrag mit einem Gutachten zu erstellen, mit dem diagnostisch ein krankheitswertiger psychopathologischer Zustand (z.B. eine spezifizierte Angststörung oder Depression oder beides) nachgewiesen und das Erfordernis der Psychotherapie begründet werden. Diese psychopathologische(n) Diagnose(n) und die ausführliche Therapiebegründung können trotz einer erfolgreichen Psychotherapie die Betroffenen ein Leben lang belasten: Ein Eintritt in eine private Krankenversicherung oder Krankenzusatzversicherung, ein Wechsel der bestehenden privaten Krankenversicherung oder eine Verbeamtung werden mit einer aktenkundigen Diagnose als "psychisch krank" nahezu unmöglich. Wo immer in der beruflichen Karriere, bei Versicherungen oder in vielen anderen Lebensbereichen psychische Erkrankungen offengelegt werden müssen, entsteht eine regelmäßig nicht mehr korrigierbare Benachteiligung.

Ganz anders beim Coaching: Hier gelten Hilfesuchende grundsätzlich als geistig gesund — denn sie sind geistig gesund genug, um sich der Verwertung und Ausbeutung im kranken Gesundheitssystem zu verwehren, wie sie mit ihrer Entscheidung für ein Coaching unter Beweis stellen. Sie erklären sich folglich bei uns nicht nur für geistig gesund, sondern übernehmen zudem die volle Verantwortung für sich selbst, indem sie die durch das Coaching gebotene Möglichkeit nutzen, zielstrebig das umfangreiche berufliche und problembezogene Wissen unserer Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten für die selbständige Lösung ihrer Probleme abzuschöpfen. Im Interview mit der "Berliner Morgenpost" am 06.08.2005 [ebenfalls in unserer Rubrik "Presse"] erklärte unser Ambulanzgründer, Psychotherapeut Dietmar Luchmann: "Coaching ist damit die intelligente Alternative zur Psychotherapie. Denn trotz aller Probleme, die ein Hilfesuchender haben kann, ist Life Coaching nicht mit dem Stigma der psychischen Krankheit behaftet."

Bei qualifizierten Psychotherapeuten, die ihren Patienten bzw. Klienten wirklich helfen wollen und ihre Hilfe auch als Coach anbieten, wird das Ergebnis der Hilfestellung und Problemlösung sich nicht wesentlich darin unterscheiden, ob der Lösungsweg formal über eine Psychotherapie oder über ein Coaching beschritten worden ist. Tatsächlich hat auch die ABARIS Angstambulanz ihre Dienstleistung von 1992 bis 2003 als kognitive Psychotherapie erbracht, die ab 2004 als kognitives Coaching, wie unsere Statistik ausweist, sogar bessere Ergebnisse für unsere Klienten erzielt. Es gibt viele Wege, die zu einem gesetzten Ziel führen. Es obliegt dem Hilfesuchenden, hier eine weise Wahl zu treffen. Die wesentlich größere Gestaltungsfreiheit, der geringere Zeitbedarf und der Wegfall aller Nachteile für den weiteren Lebensverlauf durch die Stigmatisierung bei einer Psychotherapie macht das Coaching zur klaren Empfehlung.

Zumal unser kognitives Coaching, wie Psychotherapeut Dietmar Luchmann in der "Berliner Morgenpost" am 06.08.2005 erklärte, dasselbe Ziel verfolgt "wie eine vernünftige psychotherapeutische Arbeit. Ziel eines seriösen Coachings ist es, dem Klienten zu helfen, die Realität um sich herum so zu verstehen, wie sie ist, und möglichst gut mit seinen eigenen Ressourcen darin klarzukommen. Hier ist die sehr konkrete und fachlich fundierte Arbeit mit dem einzelnen Individuum und seiner individuellen Lebensgeschichte, seinen besonderen Talenten und Defiziten gefragt. Ein guter Coach führt seine Klienten zur optimalen Entfaltung ihrer Potentiale. Er hilft, Ziele und Prioritäten zu klären und geeignete Strategien zu finden, um diese Ziele zu erreichen. "

Das kognitive Coaching der ABARIS Angstambulanz basiert auf Autonomie, Eigenverantwortung und Unabhängkeit. Wir haben das Selbstverständnis, unsere Klienten in Bezug auf ihre jeweiligen Ziele im Umgang mit Angst, Panik und Phobien zu befähigen, zu den besten Therapeuten für sich selbst zu werden. Die hierfür notwendige Freiheit des formalen Rahmens und eines offenen und zwanglosen Arbeitsumfeldes, in welchem alle individuell und zielbezogen geeigneten Mittel und Verfahren uneingeschränkt eingesetzt werden können, bietet nur das Coaching.

 
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