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Café Griensteidl, Wien

Kaffeehaus ⇢ Angst und Angstambulanz ⇢ Psychotherapeuten-Qualifikation

Welche Qualifikation haben die Psychotherapeuten, die die ABARIS Angstambulanz als Coach vermittelt?

Ein wesentliches Merkmal der ABARIS Angstambulanz sei vorweg erwähnt: Die Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten unserer Angstambulanz sind garantiert selbst keine Angsthasen! Diese Selbstverständlichkeit verdient als positive Ausnahme deshalb eine Erwähnung, weil deutsche Psychotherapeuten unter einer überdurchschnittlich hohen Rate von "73 % Angsterkrankungen" leiden, wie Forschungen an der Technischen Universität in Berlin offenbarten. ¹ 

Fast drei von vier Psychotherapeuten haben selbst Angsterkrankungen, stellte Eva Jaeggi am Lehrstuhl für Klinische Psychologie an der Technischen Universität Berlin fest. ¹  Erschreckend an dieser Tatsache ist, dass es diesen Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten trotz ihrer zusätzlichen rund fünfjährigen Psychotherapie-Ausbildung nach dem Abschluss des Medizin- oder Psychologie-Studiums nicht gelungen ist, die eigene Angsterkrankung psychotherapeutisch erfolgreich zu überwinden. Da stellt sich unabweislich die Frage: Wozu taugt eine derartige staatlich reglementierte und legitimierte Psychotherapie-Ausbildung überhaupt? Offenbar dazu, dass, wie vormals durch die Kirche, heute die "Psychotherapeuten obrigkeitsgefällig und opportunistisch ihre Opfer weiter 'dumm' im krank­machenden System gefangen" halten, wie wir in unserer  Warnung  über die "Risiken und Nebenwirkungen der Psychotherapie von Angst und Panik" erläutern.

Unser Ziel in der ABARIS Angstambulanz ist es, alle unsere Klienten rasch, effizient und nachhaltig von ihren Ängsten, Panikattacken, Phobien und Depressionen [bei Angststörungen] zu befreien. Deshalb haben wir uns in der ABARIS Angstambulanz einen anspruchsvolleren eigenen Qualitätsstandard geschaffen, der weit über die gesetzlichen Mindestanforderungen an Psychotherapeuten hinausgeht. Aus­nahms­los alle deutschsprachigen Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, die sich in der ABARIS Angstambulanz als Coach zur Verfügung stellen, erfüllen diese sechs Mindestvoraussetzungen des ABARIS-Standards:

Absolute Professionalität als Psychotherapeut

❶  Abgeschlossenes Studium der Psychologie und/oder Medizin in Deutschland, Österreich und/oder der Schweiz beziehungsweise ein in diesen Ländern anerkanntes gleichwertiges Studium.

❷  Abgeschlossene verhaltenstherapeutische Psychotherapie-Ausbildung an einer in Deutschland, Österreich oder der Schweiz hierfür anerkannten Ausbildungs­einrichtung. Diese verhaltenstherapeutische Grundausbildung wird intern ergänzt durch die von ABARIS sichergestellte perfekte Beherrschung der kognitiven Therapie.

❸  Approbation, Berechtigungsnachweis, Bewilligung und/oder Zulassung für die selbständige Berufsausübung als ärztliche und/oder psychologische Psychotherapeutin oder ärztlicher und/oder psychologischer Psychotherapeut in mindestens einem der deutsch­sprachigen Länder Europas: Deutschland, Österreich, Schweiz.

Die Voraussetzungen 1 bis 3 stellen sicher, dass unsere Psychotherapeuten immer ein qualifiziertes Studium der Psychologie und/oder Medizin absolviert und mit fundierten theoretischen Psychotherapie-Kenntnissen ergänzt haben, was bei Psychotherapeuten in Österreich und in der Schweiz keineswegs selbstverständlich ist. Dies ist – mit der besonderen Ausrichtung auf die kognitive Therapie – das spezifische theoretische Fundament der formalen psychotherapeutischen Berufs-Qualifikation in der ABARIS Angstambulanz.
Darüber hinaus garantieren wir mit unseren Voraussetzungen 4 bis 6 die wichtigere menschliche und professionelle Qualifikation für den Psychotherapeuten-Beruf.

Als Psychotherapeut geistig und wirtschaftlich unabhängig

❹  Mindestens ein Lebensalter von 40 Jahren, um ausreichend Lebenserfahrung sowie geistige und wirtschaftliche Unabhängigkeit erworben zu haben.
Die Bedeutung des Lebensalters wird in der Psychotherapie oft unterschätzt. Tatsächlich steht das Lebensalter in einer Beziehung zum Therapieerfolg: Je erfahrener ein Psychotherapeut ist, desto effizienter, zielgerichteter und erfolgreicher kann er in der Regel helfen und desto genauer kennt er seine eigenen Möglichkeiten und Grenzen wie auch die seines therapeutischen Instru­men­ta­riums. Wirkliche Lebenserfahrung, geistige Unabhängig­keit, gewachsene menschliche Reife und vernünftige Selbstbeschränkung kann man mit Intelligenz teilweise kaschieren, aber nicht wirklich kompensieren. Und eine gewisse wirtschaftliche Unabhängigkeit hilft Psychotherapeuten, sich bewusst auf jene therapeutischen Aufgaben und Herausforderungen spezialisieren und beschränken zu können, bei denen sie ihre persönlichen Begabungen und erworbenen Fähigkeiten am besten entfalten können.

❺  Mindestens 12 Jahre eigene praktische und spezifische psychotherapeutische Erfahrungen in Vollzeit bei der überwiegenden Behandlung von Erkrankungen und Störungen aus dem Bereich Angst- und Panikstörungen, Phobien, Zwangs­er­kran­kun­gen und Depressionen nach Erlangung von Approbation, Berechtigungs­nach­weis, Bewilligung und/oder Zulassung für die selbständige Berufsausübung.
Eigene Berufserfahrung im benötigten Anwendungsbereich kann durch nichts ersetzt werden. Universitätskliniken beschäftigen oft psycho­thera­peu­tische Ausbildungs­kandidaten, die in der dortigen Angstambulanz und auf den Psychiatrie- und Psychotherapie­stationen erste praktische Erfahrungen sammeln und ihre mehrjährigen Pflicht­praktika absolvieren. Die Universitätskliniken wie auch öffentliche und private Kliniken nehmen die psychotherapeutisch auszubildenden Psychologen und Ärzte gern, weil diese "schlecht oder gar nicht bezahlt" werden, wie die Tageszeitung "DIE WELT" am 20.03.2009 berichtete: "Derzeit bekommen die Psychologen an der Charité kein Geld. 'Ein Gratis-Mittagessen wäre schon was', sagt eine Betroffene, die unbekannt bleiben möchte.²  Wenn Patienten und Hilfesuchende um die katastrophalen Zustände in der Psychotherapieausbildung und in der damit verbundenen Psychotherapiepraxis wüßten, würden sich die wenigsten freiwillig den Absurditäten und Gefahren eines Lehrbetriebs ausliefern, der den Arbeitswert seiner "Psychotherapeutinnen" und "Psychotherapeuten" selbst als nicht existent betrachtet, wie das Magazin "DER SPIEGEL" am 16.01.2017 schrieb: "Vergütung: null Euro, null Cent". ³  Der Schreinerlehrling kann sein Übungsholz bei Fehlern und Nichtgefallen entsorgen oder verfeuern. Aber was macht der Therapielehrling mit seinem menschlichen Übungsopfer, das häufig nicht ahnt, dass es als Ausbildungs­hilfe missbraucht wird?
In der ABARIS Angstambulanz üben nicht Lernende am Patienten, sondern unsere Klienten können sicher sein, von gediegener und bewährter mindestens zwölf­jähriger Berufserfahrung zu profitieren und verantwortungsvoll zum vereinbarten Erfolg geführt zu werden.

Kein Angsthase als Psychotherapeut in der Angstambulanz

❻  Tatsächliche psychische Gesundheit und nachgewiesene geistige Un­ab­hän­gig­keit in Verbindung mit einem im eigenständigen und wissen­schaft­lichen Denken trainierten Verstand.
Im öffentlichen Dienst und in abhängigen Arbeitsverhältnissen sind "geistige Unabhängigkeit" und "eigenständiges Denkvermögen" heutzutage oft geradezu ein Ausschlusskriterium, das eine berufliche Anstellung oder Karriere verhindert. Aus Furcht und Angst um die eigene berufliche und bürgerliche Existenz verschließen viele Psychotherapeuten die Augen vor dem offen sichtbaren Zusammenhang zwischen den zunehmenden psychischen Problemen und den Veränderungen der gesell­schaft­lichen Verhältnisse, den wir in unserem Exkurs über den "Zerfall der Gesellschaft" erläutert haben. Es ist schwer vorstellbar, dass Psychotherapeuten, die mental selbst Sklaven und Knechte eines kranken und unfreien Systems sind und deren wirtschaftliche Abhängigkeit von diesem System jeglichen Impuls eigenständigen Denkens unterbindet, ihren Patienten oder Klienten einen Weg zur psychischen Gesundheit und geistigen Freiheit weisen können.
Zudem belegt die Forschung: "Psychische Krankheiten bei Therapeuten sind zahlreich. Die Zahlen variieren, sind aber insgesamt recht deprimierend: 73% Angsterkrankungen, 58% Depressionen, 82% schwere persönliche Probleme, 11% Süchtige, die Suizidrate wird höher geschätzt als beim Durchschnitt". ¹  Wir sagen deshalb ganz direkt: Mit einer Angsterkrankung, Panikstörung oder Phobie ist man in unserer Angstambulanz als Klientin und Klient willkommen, aber als Psychotherapeut und Coach absolut ungeeignet. Und auch Psychotherapeuten mit Depressionen und schweren persönlichen Problemen haben in der ABARIS Angstambulanz als Psychotherapeut und Coach nichts zu suchen.
Deshalb sind die eigene psychische Gesundheit und die unzweifelhafte geistige Unabhängigkeit mit einem trainierten Verstand die wichtigste Arbeits­vor­aus­setzung für jeden Psychotherapeuten im Team der ABARIS-Angstambulanz.

Diese Mindestvoraussetzungen von 1 bis 6 in ihrer Gesamtheit gewährleisten, dass Klienten bei einem Psychotherapeuten bzw. Coach der ABARIS Angstambulanz verlässlich eine weit überdurchschnittliche und nachhaltige Qualität der Hilfe und Dienstleistung bei der Überwindung von Angst- und Panikstörungen sowie Phobien erhalten, wie unsere  ➜ Erfolgsstatistik  ausweist.

In den "Allgemeinen Bedingungen für die Inanspruchnahme der ABARIS Angst­ambulanz" ist unter Ziffer 1 deshalb klar definiert: "Die ABARIS Angstambulanz (im folgenden 'ABARIS') bietet kostenlos und unverbindlich die Vermittlung eines Kontakts zu Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten an, die über mindestens zwölf Jahre eigene und umfangreiche Vollzeit-Praxiserfahrung in der spezialisierten kognitiven Psychotherapie bzw. Verhaltenstherapie von Angst- und Panikstörungen sowie Phobien verfügen und die bereit sind, in ihrer Freizeit (ausserhalb ihrer Klinik- oder Praxistätigkeit) als private Gesprächspartner (im folgenden 'Coach') ihr Wissen" weiterzugeben.
Mit den Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, die den vorstehend beschriebenen ABARIS-Standard erfüllen und die wir aus dem Therapeuten-Pool unserer Angstambulanz als Coach vermitteln können, haben unsere Klienten unabhängig von den Gefahren durch das kranke Gesundheitssystem eine "einzigartige Gelegenheit, frei von allen aktenkundigen Nachteilen einer formellen psychiatrischen oder psychologischen Konsultation oder Psychotherapie bei unseren in Bezug auf Angst, Panik und Phobien besonders sachkundigen Psychotherapeuten für ihre angestrebten Ziele eine individualisierte Beratung, fokussierte Anleitung und un­ein­geschränkte Unter­stützung beim Wissenserwerb in einer völlig freien, un­regle­men­tier­ten und un­doku­men­tierten menschlichen Begegnung in Anspruch nehmen zu können" — bei höchstmöglichem Datenschutz und absoluter Ver­trau­lichkeit und Verschwiegenheit.


¹  Jaeggi, Eva: "Die Angst des Therapeuten vor sich selbst." Psychotherapie 8 (2003) 194-198. [Diese Forschungsergebnisse berichtete die Psychologin und Psychotherapeutin Eva Jaeggi erst im sicheren Ruhestand, ein Jahr nach ihrer Emeritierung vom Lehrstuhl für Klinische Psychologie an der Technischen Universität Berlin, wo sie von 1978 bis 2000 als Professorin lehrte und forschte.]

²  DIE WELT, 20.03.2009. Vitzthum, Thomas: "Tausende Psychologen müssen kostenlos arbeiten." [Aus dem Artikeltext: "'Fünf Nebenjobs machen einfach müde', sagt Michael Wagner, der seinen richtigen Namen nicht verraten möchte. Wenn der 28-Jährige morgens die Klinik im Osten Berlins betritt, fühlt er sich oft reif für eine Therapie. Dabei soll er selbst Patienten therapieren. Eigentlich darf er das gar nicht, denn der Diplom-Psychologe ist nur PiA, Psychotherapeut in Ausbildung. 'Das, was ich zum Teil an Therapiearbeit leiste, das dürfte ich laut Gesetz gar nicht', sagt Michael Wagner. Nach dem Psychotherapeutengesetz ist es nicht zulässig, dass Psychologen, die noch keine heilberufliche Qualifikation haben, bereits psychotherapeutisch tätig werden. Hierfür ist eine Approbation nötig. Um die zu kriegen, macht Wagner seine Ausbildung. Nicht einmal 300 Euro bekommt er für seinen Einsatz im Monat. Ohne Nebenjobs und Geld von den Eltern ginge es überhaupt nicht. [...] 'Die Situation ist nicht zufriedenstellend', sagt Andreas Heinz, Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Campus Charité Berlin Mitte. [...] Derzeit bekommen die Psychologen an der Charité kein Geld. 'Ein Gratis-Mittagessen wäre schon was', sagt eine Betroffene, die unbekannt bleiben möchte." Zur Information: Die Charité ist das Klinikum der Medizinischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin, die die jungen Psychologinnen und Psychologen als "Psychotherapeuten in Ausbildung" in der Charité-Angstambulanz arbeiten lässt.]

³  DER SPIEGEL, 16.01.2017. Kramer, Bernd: "Ausbildung zum Psychotherapeuten: Enttäuscht, frustriert, verschuldet." [Aus dem Artikeltext: "Die Ausbildung zum Psychotherapeuten dauert Jahre, kostet Zehntausende Euro und Praktika werden kaum bezahlt. [...] Nach dem Studium in Köln zog Esther Bockwyt nach Berlin, nahm einen Kredit über 20.000 Euro auf und telefonierte eine Liste mit 20 Kliniken der Umgebung ab: Wird das Praxisjahr bei Ihnen bezahlt? Sie fand schließlich eine Psychiatrie gut 50 Kilometer südlich von Berlin, morgens eine Autostunde hin, abends eine zurück. [...] Mit der Klinik schloss sie einen Praktikumsvertrag, 20 Stunden in der Woche, Vergütung: null Euro, null Cent. [...] Nicht mal Mitleid dürfen die Ausgebeuteten erwarten. Esther Bockwyts erster Arbeitstag begann mit einer eher harschen Begrüßung. [...] Ab der zweiten Woche musste Bockwyt Einzelgespräche führen, mit schwer depressiven Patienten, acht- bis zehnmal pro Woche, ein Sprung ins kalte Wasser. Sie habe sich hilflos gefühlt in diesen Sitzungen, sagt sie. Bei so kranken Menschen dauert es, ihnen neuen Lebensmut zu geben. 'Man hat mich in diese Gespräche geschickt, als wäre ich eine fertige Therapeutin.' [...] Und dann hat sie es einfach sein lassen. [...] Keine weitere Klinik für ein Praktikum gesucht. Weil sie nicht schon wieder eine billige Arbeitskraft sein wollte, die nicht aufmucken darf. Weil dieses System ungesund ist." Zur Information: Einen "schwer depressiven Patienten" mit einer "Psychotherapeutin" zu konfrontieren, die "hilflos" ist, muss als fahrlässig bis lebensgefährlich betrachtet werden. Immerhin hatte diese Diplom-Psychologin den Mut, aus dem kranken System auszusteigen.]

 
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