ABARIS
Kaffeehaus

Café Griensteidl, Wien

Kaffeehaus ⇢ Angst und Angstambulanz ⇢ Soziale Ursachen der Angst und Panik

Sie schreiben viel über die gesellschaftlichen Verhältnisse und wenig über individuelle Angstformen. Warum?

Das Internet ist gefüllt mit vielen tausenden von Seiten, auf denen über Ängste, Angsterkrankungen mit oder ohne Panikstörung und Phobien geschrieben, berichtet und diskutiert wird. Die übergroße Menge an Informationen und der zahlreiche Unsinn, der sich darunter befindet, verwirren leicht. Betroffene sehen oft den Wald vor lauter Bäumen nicht. Wer jedoch einen gesunden Verstand hat, wird das Wesentliche herausfinden, das zur Erkenntnis führt: Ich habe Angst. Diese allgemeine Selbstdiagnose "Angst" ist allein bereits ausreichend und signalisiert: Ich brauche Hilfe. An diesem Punkt ist es nicht wirklich zielführend, sich als Laie zusätzlich in den Verästelungen individueller Angstformen und der Vielfalt der Symptome zu verlieren.

Die aktuell gültige diagnostische Klassifikation der Krankheiten (ICD-10) ist so grob, dass die Zuordnung der persönlichen Angstproblematik in eine von sieben oder acht Diagnosen von den Betroffenen in einer ersten Annäherung sehr gut selbst vorgenommen werden kann. In unserer Rubrik  Angst  stellen wir hierzu mit der Klassifikation von ICD-10 und ICD-11 eine Übersicht über die Diagnosen und psychodiagnostischen Merkmale (Symptome) von Angststörungen und mit Angst verknüpften Erkrankungen bereit, bei denen wir Hilfe anbieten. Wer zu unseren Webseiten findet, weil er Hilfe sucht, weiß also mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit bereits, dass sein Problem "Angst" heißt, wie uns über 20 Jahre Online-Präsenz gelehrt haben. Die allgemeine Diagnose einer Angst, Panik oder Phobie genügt für den Anfang. Deshalb stellen wir besonders heraus, was uns und unsere Sicht auf das "Problem Angst" und unseren Lösungsansatz von anderen unterscheidet: die Einbeziehung der gesellschaftlichen Genese der Angst.

Angst  —  das gesellschaftliche Problem der Diktatur

Wenn die Gesellschaft ins Chaos rutscht oder sich zur Diktatur entwickelt und immer mehr Menschen durch diesen Kontrollverlust, den sie erleben, Angst- und Panikstörungen bekommen, dann ist das Problem "Angst" kein individuelles Problem mehr, sondern ein gesellschaftliches, das thematisiert und entsprechend behandelt werden muß. In welcher konkreten Form die Angst sich hierbei individuell entwickelt und in Erscheinung tritt, ist von vielen Zufällen und ein wenig von der persönlichen psychischen und physischen Disposition abhängig. Für Hilfesuchende wirklich wichtig ist zu wissen: In welcher Verkleidung die Angst und die Panik auch immer daherkommen, alle Angstformen sind grundsätzlich erfolgreich behandelbar!

Unsere Hilfestellung bezieht sich zwar immer auf das einzelne Individuum, das unsere Hilfe in Anspruch nimmt, aber wir zeigen neben der individuellen Lerngeschichte der Angst stets auch die übergeordneten Wirkungszusammenhänge auf. Die Erkenntnis ist hierbei immer öfter: Es ist die ernsthaft kranke Gesellschaft, die das einzelne Individuum krank macht. Dies zu verstehen, ist für die individuelle Bewältigung der Angst ebenso wichtig wie für eine erfolgreiche Rückfallprophylaxe. Denn von der Gesellschaft kann das Individuum in der Regel keine Unterstützung erwarten.

In einem Interview mit FOCUS TV stellte der Psychotherapeut Dietmar Luchmann 2001 fest: "Wenn eine Gesellschaft in den Terror gleitet, gleich ob dessen Quelle außen, innen oder in der eigenen Regierung ist, hat sie sehr viel größere Probleme als die Behandlung individueller Angstzustände. Man muss das realistisch sehen: Wenn es der Regierung von Nutzen ist, Angst bei ihren Bürgern zu erzeugen, dann wird sie kaum wirklich wollen, dass diese Angstzustände erfolgreich behandelt werden."

Unser Coaching-Angebot beinhaltet daher in verstärktem Maße die individualisierte und personalisierte Hilfestellung, mit den zunehmenden Ängsten richtig umgehen zu lernen, die die gesellschaftlichen Verhältnisse erzeugen. Viele Betroffene, die ihre Probleme fälschlich und deprimierend als eigenes Versagen erleben, nehmen diese Wirkungen des gesellschaftlichen Systems auf sich selbst nicht in der gebotenen Klarheit wahr, wodurch sie bei der Lösungssuche fehlgeleitet werden. Das kranke System und seine willigen ärztlichen und psychotherapeutischen Helfer, die von ihm profitieren, fördern eher die fehlerhafte Suche nach Ursachen im individuellen Leben und blenden die tatsächlichen, aber politisch-inkorrekten Ursachen aus, die dem gesellschaftlichen Leben entspringen.

Psychotherapeuten  —  irreführende Helfer der Diktatur

Die betroffenen Kranken werden hierbei verführt, den Irrtum zu begehen, auf den der österreichisch-amerikanische Psychotherapeut Paul Watzlawick in seinem 1983 veröffentlichten Buch "Anleitung zum Unglücklichsein" mit der berühmten Parabel "Der verlorene Schlüssel oder mehr desselben" pointiert hingewiesen hat: Unter einer Straßenlaterne steht ein Betrunkener und sucht und sucht. Ein Spaziergänger kommt daher und fragt ihn, was er verloren habe. Der Mann antwortet: "Meinen Schlüssel." Nun suchen beide. Schließlich will der Spaziergänger wissen, ob der Mann sicher ist, den Schlüssel gerade hier verloren zu haben, und jener antwortet: "Nein, nicht hier, sondern dort hinten – aber dort ist es viel zu finster."

Die Betrunkenen sind heute diejenigen, die als Lohnsklaven und Lakaien des parasitären Systems bewußt (oder weil sie es nicht besser wissen wollen) die Hilfesuchenden einlullen, fehlleiten und verführen, dort nach Lösungen für ihre Leiden und Probleme zu suchen, wo es für sie selbst bequem und ungefährlich ist, aber wo der "Schlüssel" für die Problemlösung und das Lebensglück ihrer Opfer nicht zu finden ist. Die psychotherapeutischen Vasallen der Machtelite sind besoffen mit politischer Korrektheit, die sie aus Furcht und Angst um die eigene berufliche und bürgerliche Existenz die Augen vor der brutalen Wahrheit des gegenwärtigen gesellschaftlichen Niedergangs verschließen läßt. Auf diese Weise können die Ursachen der zunehmenden Ängste und Depressionen, die tatsächlich in der Finsternis des politischen Hochverrats und in der Dunkelheit des gesellschaftlichen Zerfalls mit seiner zunehmenden sozialen Kälte und nackten Gewalt liegen, gar nicht erkannt und behoben werden. Und auf diese Weise kann auch kein angemessener, lösungsorientierter und heilender Umgang mit den Wirkungen dieser krank machenden Wirklichkeit gefunden werden.

Deutschland geht schweren Zeiten entgegen; es wird von außen und von innen zerstört. Unsere deutschsprachigen Klientinnen und Klienten sind davon so betroffen, dass ihre Betroffenheit uns veranlaßt hat, hier Klartext zu sprechen und aufzuklären.

Herausforderungen  —  Verrat und Verblödung erkennen

In diesen schwierigen Zeiten ist es lebenswichtig, seine Feinde, seine Freunde und sich selbst zu kennen. Millard Fillmore Caldwell Jr., von 1962 bis 1969 Vorsitzender Richter am Obersten Gerichtshof von Florida, sprach auf der Jahrestagung der "Vereinigung der amerikanischen Ärzte und Chirurgen" in Columbus, Ohio, im Jahr 1965 über Marcus Tullius Cicero [106-43 v. Chr.] und dessen Kampf gegen den Untergang Roms.

Caldwell sagte: "Eine Nation kann ihre Narren überleben – und sogar ihre ehrgeizigsten Bürger. Aber sie kann nicht den Verrat von innen überleben. Ein Feind vor den Toren ist weniger gefährlich, denn er ist bekannt und trägt seine Fahnen für jedermann sichtbar. Aber der Verräter bewegt sich frei innerhalb der Stadtmauern, sein hinterhältiges Flüstern raschelt durch alle Gassen und wird selbst in den Hallen der Regierung vernommen. Denn der Verräter tritt nicht als solcher in Escheinung: Er spricht in vertrauter Sprache, er hat ein vertrautes Gesicht, er benutzt vertraute Argumente, und er appelliert an die Gemeinheit, die tief verborgen in den Herzen aller Menschen ruht. Er arbeitet darauf hin, dass die Seele einer Nation verfault. Er treibt sein Unwesen in der Nacht – heimlich und anonym – bis die Säulen der Nation untergraben sind. Er infiziert den politischen Körper der Nation dergestalt, bis dieser seine Abwehrkräfte verloren hat. Fürchtet nicht so sehr den Mörder. Fürchtet den Verräter. Er ist die wahre Pest!" ¹

Marcus Tullius Cicero überlebte seinen Kampf gegen den Untergang Roms nicht; er wurde auf Geheiß von Marcus Antonius getötet. Die Sinnhaftigkeit auch der besten und wirksamsten Angsttherapie endet dort, wo die Bedrohung absolut real ist, wo die Regierung selbst die Grenzen öffnet und ihr Land mit Terroristen, Kriminellen und Gewalttäter "bereichert".

"Die Berichte über Straftaten zeigen, dass Täter scheinbar immer brutaler und hemmungsloser werden. Die Angst und die Unsicherheit steigt. Können wir überhaupt noch bedenkenlos durch die Fußgängerzone gehen? Können wir unsere Kinder ohne Angst Bahn fahren lassen? All das sind Fragen, die viele Menschen beschäftigen." Dies schrieb die BILD-Zeitung am 02.12.2017  —  und ließ dann einen systemhörigen Psychotherapeuten erklären, "wie Sie sich schützen [...] , nach welchen Kriterien sich Gewalttätige ihre Opfer suchen, wie Sie Gefahrensituationen erkennen und wie Sie Anti-Opfer-Signale anwenden".

Wer nicht erkennt, wie dieses "Propaganda-Organ der Machtelite", wie es der ehemalige Chefredakteur der BILD-Zeitung Peter Bartels in seinem Buch ²  nennt, seine Leser mit scheinheiligem Mitgefühl verhöhnt und mit seinen herrlichen Krokodilstränen voll anpisst, ist bereits ein Opfer geworden — von dieser Verblödungs­propaganda. Denn es ist stets die vorrangigste Aufgabe und einzige Existenzberechtigung des Staates, seine Bürger zu schützen. Einen Staat, der seine Bürger nicht schützt, brauchen die Bürger nicht; dann brauchen Sie einen wirksamen Selbstschutz.

Selbstschutz  —  Verantwortung für sich selbst übernehmen

Gegen einen Staat, dessen mehrheitlich erfolgreich verdummte und verblödete Bürger es bereitwillig zulassen, von ihm wie unmündige Kinder behandelt, von ihm wie von einem Vampir ausgesaugt, von ihm entwaffnet und dann den ins Land gelassenen Barbaren, Gewalttätern und Invasoren geradezu als Opfer wie auf einer Schlachteplatte präsentiert zu werden, helfen keine Psychotherapie und kein Coaching. Da hilft dem Einzelnen nur ein klardenkender und knallharter Selbstschutz. Und wo der Staat, dessen Staatsterrorismus gegen seine Bürger dieselben zu Freiwild macht, auch deren Selbstschutz verhindert, wird es für jeden, der noch bei klarem Verstand ist, letztlich sinnvoller – wenn nicht sogar unvermeidlich – sein, nach einem guten internationalen Relocation-Service für den Umzug in einen Teil der Welt zu suchen, der nicht vom Wahnsinn und der Dummheit beherrscht wird.

"Der Feigen waren mehr, denn der Streitbaren, der Dummen mehr, denn der Klugen. — Mehrheit setzte durch." Und mit der aus der Mehrheit der Dummen überquellenden "Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens". Mit diesen Worten von Friedrich Schiller aus dem Drama der "Verschwörung des Fiesco zu Genua" und der Tragödie "Die Jungfrau von Orleans" ist der dramatische Zustand der tragischen Gegenwart präzis beschrieben.

Ein exzellenter Psychotherapeut und kundiger Waffenbesitzer, der aufgrund der Verrohung der Umgangsformen in Deutschland unlängst verprügelt wurde und dem die deutschen Behörden zusätzlich zu den legal in seinem Besitz befindlichen Schusswaffen einen Waffenschein [Waffentrageerlaubnis für das Führen von Schusswaffen in der Öffentlichkeit] zum gerechtfertigten Selbstschutz verweigern, hat den deutschen Staatsparasiten deshalb folgerichtig seine Lebensenergie und Arbeitskraft vollständig entzogen, Deutschland mit seiner Partnerin und seinen Kindern verlassen und ist jetzt für die ABARIS Angstambulanz tätig.

Die Wahrheit ist: Für die körperliche und geistige Gesunderhaltung des einzelnen Individuums sind diese Abstimmungen mit den Füßen als letzte Möglichkeit des Selbstschutzes die einzigen "Anti-Opfer-Signale", die gegen die übermächtige Dummheit und die abgrundtiefe Bösartigkeit eines tyrannischen Staates wirksam sind.

Tyrannei und Freiheit zu unterscheiden, ist keine Herausforderung des Intellekts, sondern der Ehrlichkeit vor sich selbst. John Basil Barnhill, ein amerikanischer Politiker aus Illinois, hatte diese Frage für sich 1914 in die Antwort gegossen: "Wo die Menschen die Regierung fürchten, herrscht Tyrannei. Wo die Regierung die Menschen fürchtet, herrscht Freiheit." ³

Vor der Bewerbung um ein Coaching bei uns sollten Interessenten sich deshalb die Frage beantworten, ob die individuellen Angst- und Panikstörungen mehr aus der objektiven Bedrohung durch den gegenwärtigen gesellschaftlichen Niedergang mit der Zunahme von Staatsterrorismus und Gewalt oder aus der persönlichen Lerngeschichte resultieren. Den absehbaren gesellschaftlichen Zusammenbruch können auch wir nicht aufhalten. "Es ist nicht unsere Aufgabe, deutschen Kulturpatriotismus zu lehren, politische Aufklärung zu betreiben oder nationale Revolutionen gegen Dummheit und Selbstzerstörung zu organisieren", haben wir an anderer Stelle festgestellt. Auch wir selbst haben es vorgezogen, vor dem national-suizidalen Wahnsinn in Deutschland und Österreich zu emigrieren. Hilfesuchende zur Überwindung ihrer ganz persönlichen Ängste, Panikstörungen und Phobien zu befähigen und für die Bewältigung der Herausforderungen der Zukunft individuell zu ertüchtigen, ist hingegen ein Auftrag, den wir zuverlässig über­neh­men können.

¹  Caldwell, Millard Fillmore: "Cicero's Prognosis." Vortrag auf dem "22nd Annual Meeting of the Association of American Physicians and Surgeons, Inc.", October 7-9, 1965, Columbus, Ohio. Pamphlet No. 1047. Tucson, Arizona: Association of American Physicians and Surgeons, 1996. [Im Original: "A nation can survive its fools, and even the ambitious. But it cannot survive treason from within. An enemy at the gates is less formidable, for he is known and he carries his banners openly against the city. But the traitor moves among those within the gates freely, his sly whispers rustling through all the alleys, heard in the very halls of government itself. For the traitor appears no traitor; he speaks in the accents familiar to his victims, and he wears their face and their garments, and he appeals to the baseness that lies deep in the hearts of all men. He rots the soul of a nation; he works secretly and unknown in the night to undermine the pillars of a city; he infects the body politic so that it can no longer resist. A murderer is less to be feared. The traitor is the carrier of the plague."]

²  Bartels, Peter: "Bild: Ex-Chefredakteur enthüllt die Wahrheit über den Niedergang einer einst großen Zeitung." Rottenburg am Neckar: Kopp Verlag, 2016.

³  Barnhill, John Basil: "Indictment of Socialism No. 3." In: "Barnhill-Tichenor Debate on Socialism." Rip-Saw Library No. 101. Saint Louis, Missouri: The National Rip-Saw Publishing Co., 1914, S. 34-40. [Im Original auf S. 34: "Where the people fear the government you have tyranny. Where the government fears the people you have liberty."]

 
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